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Aufforderung an die Politik zur Einhaltung von Versprechungen

Lesen Sie hier welch unverantwortbare Förderstreichungen es gab, während Österreich im weltweiten (!) Spitzenfeld mit den Parteienförderungen liegt und Unmengen an Steuergelder für Presseausgaben verschwendet werden.
Wir haben Klartextbriefe an die zuständige Politik versendet veröffentlichen diese hier auf unserer Website.

Während die im weltweiten Spitzenfeld (!) liegende Parteienförderungen und Politgehälter großzügig erhöht wurden, unverschämt hohe Polit-PR-Ausgaben mit Steuergelder finanziert werden, kämpfen wir bereits seit mehr als 5 Jahren (!) unermüdlich und mit sehr hohen Eigenrisiken von Margit Picher, Vereinsinitiatorin, GF Obfrau des überparteilichen, gemeinnützigen, überkonfessionellen Vereins PATCHWORK-FAMILIEN-SERVICE ums Überleben unserer bundesweit einzigartigen und nachweislich nutzbringenden, wichtigen gesellschaftlichen Einrichtung für primär armutsgefährdete Familien im Wandel, um nicht zusperren zu müssen.

Und das, obwohl oder gerade WEIL wir uns immer nur für die Interessen unserer Zielguppen eingesetzt haben und uns nie parteipoltisch instrumentalisieren haben lassen!

Da es so unfassbar ist, mit wie viel Einsatz von demokratischen Mitteln, (abgesehen von zahlreichen Benefizveranstaltungen, Symposien, unserer "Artists help Patchwork-A(u)ktion" und Initiierung unseres neuen , innovativen "Online-CSR-Projektes für familienfreundliche Unternehmen":

- zahlreichen persönlichen Gesprächen mit Politikern & Politikerinnen

- Medienoffensiven, (Print, Radio und TV) bei denen beim Publikum primär nur die Versprechungen hängen geblieben sind, aber über keine Hintergründe und konkreten Resultate berichtet wurde

- Einreichung einer Petition (welche auch von vielen Institutionen und u.a. auch von der Top-Journalistin Dr. Anneliese Rohrer unterzeichnet wurde), die von der steir. Landesregierung ohne Anhörung der Erstunterzeichnerin im Ausschuss beinhart niedergeschmettert wurde

- Teilnahme als Mitglied der Plattform25 (mit mehr als 600 NGO`s) an friedlichen Demos gegen den steirischen Sozialkahlschlag mit über 10.000 TeilnehmerInnen

- gefilmte Interviews mit den Spitzenkandidaten & kandidatinnen der Grazer Gemeinderatswahl 2012 zum Thema "Verantwortliche Familienpolitik"

um nur einige zu erwähnen, nichts bei den Verantwortlichen erreicht werden konnte, haben wir nach dem Appell von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer der Regierung einen Vertrauensvorschuss zu geben, nun Klartext-Briefe eingeschrieben an die PolitikerInnen versendet, mit der Aufforderung ihre Versprechungen einzulösen .

Es handelt sich dabei um Politiker & Politikerinnen, die uns lediglich mit leeren Versprechungen vertröstet haben, deren Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen die delegierten Versprechungen teils negierten und auch mit Unzuständigkeitserklärungen und Zermürbungstaktiken hingehalten haben.

Die Aufforderungen wurden versendet an: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), Landeshauptmann Mag. Franz Voves (SPÖ), Bürgermeister Mag. Sigfried Nagl (ÖVP), Familienstadträtin Dr. Martina Schröck [SPÖ) und eh. Bildungsstadtrat und Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg (ÖVP).

Der Bundespräsident bat die Bevölkerung um einen Vertrauensvorschuss. Vertrauen setzt allerdings Glaubwürdigkeit voraus und ist nicht durch Beschönigungsrhetorik, sondern nur durch bürger- & bürgerinnengerechte Handschlagqualität erreichbar!

Lesen Sie selbst, welche Versprechungen gemacht und welche ignoranten Zermürbungstaktiken an den Tag gelegt wurden. Weitere Infos finden Sie auch in zahlreichen Presseartikeln auf unserer Website.

Wir sind zwar von Politikern & Politikerinnen ent-täuscht, aber keineswegs demokratiemüde und nutzen nun die Social-Media-Kanäle, um das noch besser sichtbar zu machen. Denn: "Verändert kann nur werden, was auch sichtbar gemacht wird!" und werden alle Interessierte über die konkreten Ergebnisse berichten!

Bitte teilen Sie diesen Link und leiten Sie diesen an Ihre Netzwerke weiter.

Helfen Sie mit, dass Politiker & Politikerinnen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden! Danke!

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Hier eine Zusammenfassung der (leeren) VERSPRECHUNGEN und bisherigen ERGEBNISSE:

> BK Werner Faymann (SPÖ):

Am 23. Sept. 2013 nach der PULS4-Wahlarena im persönlichen Gespräch Zusage mit Frauenministerin Heinisch-Hosek zu sprechen, um unsere Finanzierung sicherzustellen. Wahlwerbung Arbeitsplätze zu sichern.

Bisheriges Ergebnis:

Während die ohnehin im weltweiten Spitzenfeld liegende Parteienförderung verdoppelt wurde, bekamen wir eine neuerliche kommentarlose schriftliche Förderzusage mit der gleichen, geringen Summe, so als hätte es keinerlei Hilfszusage vom Bundeskanzler,  keinerlei Gespräche mit MitarbeiterInnen aus dem Kabinett und der Frauensektion gegeben.

> Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ):

Unterstützungszusage im persönlichen Gespräch nach der ORF-Sendung „Im Zentrum“ zum Thema "Wem greift der Staat am tiefsten in die Börse?" direkt vor Ort ( bei der auch GF Obfrau Margit Picher Studiogast war) und Erinnerung daran in der ORF-Sendung „Konkret“ in der uns eine ausgezeichnete Arbeit von der Ministerin attestiert wurde mit neuerlicher Zusage tätig zu werden.

Bisheriges Ergebnis:

Eine kommentarlose schriftliche Förderzusage mit der gleichen geringen Summe, so als hätte es keinerlei Hilfszusage, keinerlei Gespräche mit der Frauensektion gegeben. Und 2015 wurde uns nach jahrelanger Zusammenarbeit nun auch noch eine schriftliche Absage erteilt.

> Landeshauptmann Mag. Franz Voves (SPÖ):

ORF Beitrag v. 7.10.2007:

Voves: "Auf keinen Fall Kürzungen":  Landeshauptmann Franz Voves sagt dazu: "Wir werden die Leistungen der NGOs auch in Zukunft honorieren, das heißt die Förderungen auf keinen Fall zu kürzen". „

Bisheriges Ergebnis:

Die Förderung unseres Hauptsubventionsgebers (Familienressort/Land Stmk.) wurde auf 10.000 Euro halbiert, während LH Voves im Jahre 2010 unverschämte 508.500 Euro PR Ausgaben hatte und unsere überlebensnotwendige Förderung wurde seit  2011 sogar komplett (!) gestrichen. 

> Frauen-und Familienstadträtin Dr. Martina Schröck (SPÖ):

Nach Angelobung als neue Sozial-und Frauenstadträtin wurde uns im Jahre 2011 im persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass es ein Sparbuch für ihr Ressort gäbe, auf das sie erst später Zugriff hätte und uns für danach eine Förderung in Aussicht gestellt.

Bisheriges Ergebnis:

Unzuständigkeitserklärungen und Stadträtin Schröck hat in unserer 12 jährigen Geschichte als erste Sozial-Frauen und Familienstadträtin die ohnehin geringe Förderung von 1.500 Euro komplett gestrichen.

> Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (ÖVP):

Unterstützungszusage im persönlichen Gespräch am 31.08.2012 und Bekräftigung in einer schriftlichen Beantwortung bei unserem Interview zum Thema „Verantwortliche Familienpolitik“ mit den SpitzenkandidatInnen der Gemeinderatswahl 2012:

>>Konkrete Summen kann ich Ihnen, wie auch keinem anderen Verein, zusagen, denn das Budget für die nächste Periode wird vom zukünftigen Gemeinderat beschlossen und dieser wird am 25. November gewählt. So der Einfluss der ÖVP entsprechend groß ist, bin ich mir sicher, dass es zu einer Kooperation auch mit ihrem Verein kommen wird.<<

Bisheriges Ergebnis:

Der Einfluss der ÖVP ist nach der Wahl entsprechend groß. Die leere Versprechung der finanzielle Absicherung unseres Vereins siehe eh.Bildungsstadtrat und VP-LG Detlev Eisel-Eiselsberg.

> Eh. Bildungsstadtrat und VP-LG Detlev Eisel-Eiselsberg (ÖVP)

Persönliches Gespräch vor Weihnachten v. 5. Dez. 2013 Unterstützungszusage mit den Worten: „Ich werde mit dem Bürgermeister in den nächsten Tagen sprechen. Es wird zwar schwierig sein zu argumentieren, weshalb wir die kompletten Förderungen übernehmen, wenn vom Familienressort (Schröck) nichts mehr kommt, aber uns wird  dazu schon etwas einfallen.“

Bisheriges Ergebnis:

Knappe Absage für 2013 per Email am 4. Adventsonntag mit dem Hinweis, dass es auch für 2014 keine Förderung gibt mit Glückwünschen fürs neue Jahr. Während GF Margit Picher 2013 mehr als 20.000 Euro unbezahlte Arbeit vorfinanziert habe, um unseren Verein nicht zusperren zu müssen, wurden die Parteienförderungen aufgefettet und für die Grazer Klubobleute die Bezüge um 50% erhöht.

Nachtrag: Frau Gemeinderätin Daniela Gmeinbauer hat dafür Sorge getragen, dass 5000 Euro von ÖVP-Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl im Jahre 2014 leider nur einmalig für unser "Patchwork-Projekt" gefördert wurde.

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3 Millionen mehr an Förderungen für Parteien und angeblich kein Geld für armutsbetroffene Familien und Beratungen für Familien im Wandel?
Es wird höchste Zeit, dass nach 15 jährigem sozialen Engagement auch überparteiliche, unbequeme Vereine wie unserer, der sichtbar macht, wo der Schuh jener Familien drückt, die ohnehin schon zu kämpfen haben & sich parteipolitisch nicht instrumentalisieren lässt, auch entsprechend überparteiliche Unterstützung erhalten sollte! FÜR Familien & Kids! Siehe Artikel im der GRAZER v. 5.Febr.2017