10 Gründe, warum Familie wichtig ist

10 Gründe, warum Familie wichtig ist

Jeder wird in eine Familie hineingeboren, aber nicht jeder bekommt eine gesunde Familie. Diejenigen, die nicht das Privileg haben, eine gute Geburtsfamilie zu haben, gründen später oft eine Wahlfamilie. Warum ist die Familie so wichtig? Welchen Einfluss hat sie auf einen Menschen in seiner Kindheit und als Erwachsener? Ist sie für die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung? Hier sind zehn Gründe, warum Familie wichtig ist:

#1. Die Familie legt den Grundstein für zukünftige Beziehungen

Die allerersten Beziehungen, die ein Kind eingeht, sind die zu seinen Eltern und eventuellen Geschwistern. Ob gesund oder nicht, diese Beziehungen sind ein Modell dafür, wie zukünftige Beziehungen aussehen werden. Es ist oft keine bewusste Entscheidung, aber im Guten wie im Schlechten wählen Menschen ihre Partner und Freunde oft danach aus, wie ähnlich sie ihrer Familie sind. Familiendynamiken wiederholen sich und verstärken die Überzeugungen über Beziehungen und das Selbst.

#2. In schwierigen Zeiten brauchen die Menschen eine Familie, auf die sie sich verlassen können

Wenn das Leben schwierig wird, brauchen die Menschen Unterstützung. Dabei kann es sich um emotionale und/oder finanzielle Unterstützung handeln. Jemand, der schwere Zeiten durchmacht, wird sich an seine Familie wenden, wenn er darauf vertraut, dass sie ihn ermutigt und liebt. Sich in einer persönlichen Krise angenommen und verstanden zu fühlen, ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Die Familie – ob traditionell oder selbst gewählt – kann dies bieten.

#3. Familien können eine wichtige Quelle der Zuneigung und Ermutigung sein

In guten wie in schlechten Zeiten kann die Familie die Zuneigung und Ermutigung geben, die ein Mensch braucht, um zufrieden zu sein. Es kann schwierig sein, als Erwachsener Freunde oder einen Sinn zu finden. Wenn ein Mensch eine starke Familie hat, wird er immer die Liebe und Unterstützung finden, die er braucht. Mit der Familie im Rücken findet ein Mensch die Motivation und den Mut zum Erfolg. Auf der anderen Seite, wenn eine Person keine Liebe und Unterstützung von einer Familienstruktur erhält, wird sie sich einsam, deprimiert und sogar hoffnungslos fühlen.

#4. Familien fördern ein Gefühl der Zugehörigkeit zu etwas Größerem als sich selbst

Familien sind Zentren der Tradition. In vielen Familien werden Traditionen über die Jahre hinweg weitergeführt, indem Geschichten aus der Vergangenheit erzählt werden. Das schafft Verbindungen zu Familienmitgliedern, die nicht mehr da sind. Wer in einer solchen Familie aufwächst, hat das Gefühl, zu etwas zu gehören, das größer ist als er selbst. Sie werden stolz darauf sein, Mitglied einer Gemeinschaft zu sein, die Schwierigkeiten und Triumphe durchlebt hat.

#5. Menschen, die in engen Familien aufwachsen, entwickeln im Laufe ihres Lebens gesündere Beziehungen

Die Forschung belegt, dass Menschen, die in engen Familien aufwachsen, auch später im Leben enge Beziehungen pflegen. Psychological Science veröffentlichte 2016 eine Langzeitstudie, die sich mit den Beziehungen von Männern befasste. Die Forscher fanden heraus, dass Männer, die in fürsorglichen Familien aufwuchsen, stärkere Beziehungen entwickelten als Männer, die keine akzeptierenden Familien hatten. Sie konnten mit ihren Gefühlen gut umgehen und hatten eine engere Bindung zu ihren Partnern.

#6. Familiäre Beziehungen sind mit der psychischen Gesundheit einer Person verbunden

Es gibt viele Studien über die Bedeutung der Familienzeit, insbesondere der Essenszeit. Zwar können Familien auch dann gesund sein, wenn sie nicht jeden Abend gemeinsam zu Abend essen, aber es besteht ein Zusammenhang zwischen dieser gemeinsamen Zeit und dem Wohlbefinden eines jungen Menschen. In der Fachzeitschrift Pediatrics wurde eine Studie veröffentlicht, in der festgestellt wurde, dass Kinder, die regelmäßig mit ihrer Familie essen, seltener Depressionssymptome zeigen. Auf der anderen Seite des Spektrums zeigt die Forschung, dass negative Familienbeziehungen psychische Probleme auslösen oder verschlimmern können.

#7. Gute Zeit mit der Familie ist mit besseren schulischen Leistungen verbunden

Das National Center on Addiction and Substance Abuse (Nationales Zentrum für Sucht und Drogenmissbrauch) an der Columbia University hat eine Reihe von Studien über das gemeinsame Abendessen in der Familie durchgeführt. Eine Studie ergab, dass Kinder, die weniger als dreimal mit ihrer Familie zu Abend essen, doppelt so häufig eine Drei oder schlechter in der Schule bekommen. Andererseits schnitten Kinder, die 5-7 Mal pro Woche mit der Familie zu Abend aßen, viel besser ab. Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, aber Familien, die Wert auf gemeinsame Abendessen legen, schätzen wahrscheinlich auch andere positive familiäre Interaktionen.

#8. Familien lehren wichtige Lebenslektionen

Die Familie ist der erste Ort, an dem Kinder lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen, mit anderen zu interagieren und zu kommunizieren. Sie ist auch der erste Ort, an dem Kinder lernen, was Konsequenzen sind, ob positiv oder negativ. Eltern sind dafür verantwortlich, ihre Kinder zu leiten und ihnen Lektionen fürs Leben zu erteilen, an die sie sich noch Jahre später erinnern werden. Diese Lektionen machen einen großen Teil der Weltanschauung eines Menschen aus und bestimmen, wie er glaubt, dass die Welt funktioniert.

#9. Familien lehren Werte

Neben den Lebenslektionen lernen die Menschen in ihrer Familienstruktur auch ein Wertesystem. Sie lernen, was ihre Familie als richtig oder falsch definiert und was für die Gemeinschaft wichtig ist. Diese Werte werden tief verwurzelt und bilden einen grundlegenden Teil der Identität einer Person. Werte wirken sich darauf aus, wie eine Person mit anderen umgeht, wie sie sich selbst sieht und was sie als ihren Lebenszweck ansieht.

#10. Gesunde Familien bilden das Rückgrat einer gesunden Gesellschaft

Wenn die Familien stark sind, sind auch die Gemeinschaften stark. Das führt natürlich zu einer starken Gesellschaft. Die Definition von “gesund” oder “gut” ist oft Gegenstand hitziger Debatten. Unzählige Studien haben sich mit den Auswirkungen von Adoptionen, LGBTQ+-Beziehungen, Familien mit mehreren Ethnien usw. befasst. Und warum? Die Gesellschaft ist sehr an der Stärke von Familien interessiert, weil es einen Dominoeffekt gibt. Wenn es den Familien nicht gut geht, leidet die ganze Nation. Wenn Familien glücklich und gesund sind, profitiert die Nation.

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